Immer häufiger trifft man im Web auf personalisierte Videos als Mechanik des viralen Marketing. Ob nur mit Text, wie in dem folgenden Beispiel, oder aber auch mit Bild im Video, sicherlich sind diese Clips immer ein Hingucker und lösen beim Empfänger oft den gewünschten Aha-Effekt aus. Dabei ist diese Technik nicht neu, lediglich die stärkere Nutzung der sozialen Netzwerke gibt dem Instrument den lange ersehnten Auftrieb. Fraglich ist, wie groß die eigentliche Marken-Wiedererkennung beim Empfänger ist und ob es nicht nur ein weiterer Taschenspielertrick im Web ist, mit kurzer Wahrnehmungsdauer und wenig Widerhall.
CNN hat fünf Videos aus Haiti veröffentlicht, die dem Betrachter einen 360° Blick innerhalb der Videos ermöglichen. Die beeindruckende Technik zeigt noch einmal einen anderen Blick auf das Ausmaß der Katastrophe und hinterlässt doch ein flaues Gefühl.
Meine Gadgeteria hat einen weiteren Zuwachs bekommen: die Panasonic Lumix DMC-TZ7. Neben dem 12x optischen Zoom (KB: 25-300mm) der Kamera, hat mich besonders die Videofunktionalität der DMC-TZ7 gereizt. Durch einen kleinen roten Aufnahmeknopf auf der Rückseite wird der Videomodus aktiviert und die Aufnahme startet direkt. Neben dem üblichen Motion-JPEG-Format zeichnet die Lumix aber hauptsächlich HD-Videos im AVCHD-Lite-Format (1280×720Pixel bei 17Mbps im SH-Modus) auf. Ein Beispiel der Qualität gibt es hier zu sehen:
1280×720, PAL: 50P*
CCD-Ausgabe: 25P (AVCHD Lite,
SH:17Mbps / H:13Mbps /
L:9Mbps) / 30B/s (Motion JPEG)
Auflösung Video 16:9 [Pixel] 848×480 [30 B/s]
Auflösung Video 4:3 [Pixel] max. 640×480 (30 B/s)
Videos lassen sich im Format 4:3 und 16:9 aufzeichnen. Der Ton wird über ein Stereo-Mikrofon auf der Oberseite der Kamera aufgezeichnet. Das Mikro ist leider im Aussenbereich recht Windanfällig, leistet in geschlossenen Räumen aber gute Dienste. Um Video in AVCHD aufzuzeichnen bedarf es eine SDHC-Karte. Der Speicher der Lumix kann 15 Minuten Video in hoher Qualität puffern, dann muss die Kamera zwischen speichern. iMovie erkennt die Lumix DMC-TZ7 als Videokamera und kann die Filme direkt ohne Umwege importieren.
Fazit: Sicherlich kann die Panasonic Lumix DMC-TZ7 keine HD-Cam ersetzten. Gerade aber in Hinblick auf Mobilität und die Kombination von Foto und Video in einem Gerät ist sie eine gute Alternative wenn es darum geht, Material fürs Web zu produzieren. Dank kompakter Bauweise, LEICA DC Vario-Elmar 25 mm Weitwinkel Objektiv, 3 Zoll-Display und überzeugender Video-Funktion ist die Kamera eine echte Alternative zu meinem (bisher verwendeten) MiniDV-Camcorder und meiner digitalen Spiegelreflex geworden. Eine echte “Immer-dabei-Kamera”, die neben guten Fotos auch brauchbare Videos produzieren kann.
Ja, nun ist ja endlich Freitg, da wird es mal Zeit, dass Bild der Woche zu posten. Nicht ganz taufrisch (Dienstag) huschte es durch die Bloggosphäre da, da, da und da und da und auch da und und und. Es zeigt einen Screenshot des angeblich kommenden iPhone, genauer gesagt ein Screenshot des Betriebssystems, der die einige Spezifikationen darstellt. Und kurz war sie wieder zu spüren, die Hektik in der Gerüchteküche. Und wird es kommen? Ja, es kommt, sieht aus wie das aktuelle (Plastik-Rückseite) und kann a’bissal mehr als das jetzige und immer noch zu wenig um alle Zweifler am iPhone zu überzeugen. Ja glaubt’s ma halt!
Der Konstrukteur Glenn bastelt sich seinen eigenen R2D2 mit iPhone-Steuerung. Zwei Dinge springen dem Betrachter dabei ins Auge: 1.) Er baut schon ordentlich lange daran und 2.) hatte noch nicht mal Zeit, die Standard-About-Seite seines Wordpress.com-Blogs abzuändern. Das nenne ich Leidenschaft für ein Projekt. Was lehrt uns denn auch die Werbung? “Werde eins mit….“. Nun denn, die Macht sei mit ihm!
AudioBoo ist einer diese so genannten Web 2.0 Dienste, die das Potential haben, reichlich Arbeitszeit zu vernichten. Auf der Webseite www.audioboo.fm kann der versierte Benutzer sich zurzeit kostenlos einen Account einrichten. Dazu bedarf es nicht viel: Name, E-Mail, Passwort und schon darf man sein Thekengequatsche (um mal bei der digitalen Würstchenbude zu bleiben) der Welt zur Verfügung stellen. Doch halt, nicht ganz so einfach. Zuerst benötigt man noch den (kostenlosen) AudioBoo-Rekorder für das iPhone.
Dieser zeigt einem (auch ohne Anmeldung bei AudioBoo.com) eine Timeline der letzten AudioBoo’s an. Diese kann man sich ganz iTunes-like anhören, aufgenommen wird mit der Record-Funktion. Nach dem man die App mit seinem Account verlinkt hat, können nun lustig kleine Audioschnipsel aufgenommen und publiziert werden. Ab hier beginnt dann der Web 2.0-Faktor: auch bei AudioBoo gibt es Follower, eine Verlinkung zu Facebook ist ebenfalls möglich. Zukünftig werden wir also nicht nur bei Twitter lesen können, was der Freund/Bekannte/Kollege als Mittagessen zu sich nimmt, nein: jetzt können wir es auch hören! Nur eine Frage der Zeit, bis wir es auch riechen können. Ganz ehrlich: ich freu mich drauf!
Das die Japaner ein Völkchen sind, welches kaum wie ein andere Nation ein offenes Ohr und Herz für technische Spielereien haben, ist eine hinlängst bekannte Schublade. Die Verifizierung dieser Schublade konnte ich mir selbst vor Ort bereits abholen. Warum sie dann ausgerechnet eine französische Firma benötigen, um sich dieses metall-gewordenen Godzilla Spinnen-Monster bauen zu lassen, bleibt dem versierten Betrachter aus der Ferne verborgen.